Buchrezension: Kiera Cass - Siren



Zum Inhalt: 


" Kahlens Familie kommt bei einem Schiffsunglück ums Leben. Sie selbst wird als Einzige gerettet – von drei betörenden jungen Frauen: Sirenen. Wunderschön und unsterblich. Von nun an ist Kahlen eine von ihnen. Scheinbar ein ganz normales Mädchen, doch ihr Leben gehört dem Meer. Jeder Mensch, der ihre Stimme hört, muss sterben. Und so schweigt sie. Bis sie Akinli begegnet, einem jungen Studenten, der Kahlen auch völlig ohne Worte versteht. Nach nur wenigen Stunden haben nicht nur ihre Herzen, sondern auch ihre Seelen zu einander gefunden. Und als Akinli schwer erkrankt, droht auch der eigentlich unsterblichen Kahlen der Tod. "



Meine Meinung:


Können wir bitte zuerst einmal über dieses wunderschöne Cover sprechen? 😍 
Das Auge isst ja bekanntlich mit und hat somit mal wieder voll ins Schwarze getroffen!
Die Farbkombination aus dem intensivem türkisblau des Meeres sowie des sandfarbenen Kleides verkörpern für mich den Sommer.

Ihr müsst erst einmal über mich wissen, dass ich Meerjungfrauen/Sirenen seit ich denken kann vergöttere. Mich faszinieren sie mit ihrer magischen Aura sehr. 
In Verbindung mit dem Ozean war diese Geschichte nahezu perfekt auf mich zugeschnitten. In der Nähe des Meeres fühle ich mich einfach am wohlsten. Jedes Mal, wenn ich dort bin, fühlt es sich wie ein Stück Zuhause an.

Mir hat die Idee sehr gefallen, dass die Geschichte von Sirenenschwestern handelt, welche der See über Jahrhunderte dienen müssen, um nach Ableistung ihrer Dienste ein normales Leben in der Welt der Menschen geschenkt bekommen. Die See kann nur durch das Opfern von Menschen überleben.
Sie war sehr menschlich dargestellt und ich werde sie höchstwahrscheinlich in meinem nächsten Badeurlaub mit anderen Augen betrachten und mich in Acht nehmen 😉.

Besonders gelungen fand ich die Liebesgeschichte um Khalen und Akinli über eine Liebe zwischen Sirene und Mensch, welche in dieser Form von der See nicht geduldet wird. Die Charakterentwicklung der beiden Protagonisten hat mir sehr gut gefallen. Ich habe die beiden durch ihre unglaubliche Sympathie sofort ins Herz geschlossen, da sich sich im wahrsten Sinne des Wortes ohne Worte verstehen müssen und Akinli trotzdem so wunderbar liebevoll mit Kahlen umgegangen ist und sie respektiert hat.

Zum Ende hin fand ich es etwas schade, dass die Auflösung, warum Khalen und Akinli durch eine ausgelöste Krankheit sich nur alleine retten können oder zusammen sterben, etwas zu kurz gekommen ist. Ich hätte mir eine ausführlichere Darstellung an dieser Stelle gewünscht. 
Aus diesem Grund bin ich gezwungen, ein winziges Herz abzuziehen.

Im Großen und Ganzen hat mich das Buch sehr in seinen Bann gezogen, sodass ich es ununterbrochen zuhause, in meiner Mittagspause sowie in der Bahn verschlungen habe.
Ob noch Folgebände erscheinen, welche die Geschichten der anderen Schwestern genauer behandeln ist mir derzeit nicht bekannt. Ich würde es mir in jedem Fall sehr wünschen, da die Geschichte meiner Meinung nach noch lange nicht zu Ende erzählt ist.

Ich kann jedem dieses Buch nur ans Herz legen, der sich gedanklich gerne in die Tiefen des Ozeans stürzen möchte und die Magie, die dieses Buch umgibt, spüren möchte.


Meine Bewertung:

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